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Auf der Flucht vor Erdogans Regime – Asyl in Deutschland

26.11.2016 | heute journal | Asyl in Deutschland

Im Interview mit dem „heute journal“ beantworten eine Journalistin und ein Lehrerehepaar Fragen zu ihrem Leben nach der Flucht. Nach dem Putschversuch in der Türkei geht die Regierung weiterhin gegen jegliches oppositionelles Denken drastisch vor. Entlassungen, Verhaftungen und Folter stehen auf der Tagesordnung. Die Nachrichtensendungen ZDF heute und heute journal erzählen das Drama zweier Opfer, deren Situation, im Angesicht der bizarren Lage in der Türkei, als glimpflich zu bezeichnen ist. Als türkische Staatsbürger mussten sie über Nacht fliehen und haben in Deutschland Asyl beantragt. Dieses Asyl ist zu ihrer letzten Hoffnung auf Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit geworden. Abgeschnitten von Familien und Freunden blicken sie gebannt auf ihr Heimatland.

ZDF:
Seit dem Putschversuch in der Türkei geht Präsident Erdogan massiv gegen seine Kritiker vor. Immer mehr Verfolgte beantragen Asyl in Deutschland. Da vielen Erdogan-Kritikern der Reisepass entzogen wurde, wenden sie sich an Schlepper, berichtet eine Journalistin, die vor kurzem floh. 

Asyl in Deutschland beantragt
Die Familie Mert machte sich auf und davon – ließ ihr Haus in der Türkei zurück, ihr Auto, ihre Verwandten, ihre Freunde. Zeynep beantragte ein Bleiberecht in Deutschland, doch dies wurde abgelehnt. Da ihr nichts anderes übrig blieb, stellte sie vergangene Woche für sich und ihre Familie einen Asylantrag – wie etwa 4.400 andere verfolgte türkische Journalisten, Wissenschaftler, Geschäftsleute, Beamte und Soldaten. Das sind nach Angaben des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) mehr als doppelt so viele Asylanträge von Türken wie im Jahr zuvor.
Zwar betont das BAMF, dass ,,anhand der Zahlen keine Rückschlüsse auf den Putsch möglich sind“, doch die Berichte von Zeynep Mert lassen darauf schließen, dass es sich regelrecht um einen Exodus von regimekritischen Türken handelt.

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Ercan Karakoyun on Conflict Zone

28.09.2016 | DW-Conflict Zone | Putschversuch | Ercan Karakoyun

Der Vorsitzende der Stiftung Dialog und Bildung, Ercan Karakoyun, stellte sich den hitzigen Fragen Tim Sebastians auf „Conflict Zone“. In dem wohl härtesten Interviewformat der Deutschen Welle beantwortet Karakoyun die äußerst kritischen Fragen zu den Aktivitäten Hizmets (Gülen-Bewegung) in der Türkei.

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Fethullah Gülen im Exklusivinterview – heute journal | ZDF

23.09.2016 | heute journal | Putschversuch | Fethullah Gülen

Im Exklusivinterview mit dem „heute journal“ beantwortet Fethullah Gülen dringende Fragen nach dem Putschversuch und den darauf folgenden Verhaftungen und Entlassungen  in der Türkei. In diesem 30-minütigen Interview des ZDFs ließ Kamran Safiarian keine kritische Frage über Herr Gülen und Hizmet aus.

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WAZ – „Hexenjagd wird 1:1 übertragen“

08.09.2016 | Westdeutsche Allgemeine Zeitung| Hexenjagd | Ercan Karakoyun

Der Vorsitzende der Stiftung Dialog und Bildung, Ercan Karakoyun, gab ein Interview an Harald Ries von der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung. Hizmet sieht sich nach dem Putschversuch des Militärs am 15.07.2016 in der Türkei mit einer gnadenlosen Hexenjagd des türkischen Staaten konfrontiert. Karakoyun schildert, dass dabei die Hetze aus der Türkei nach Deutschland übertragen wird.

Deutschlandfunk:

,,In der Türkei verfolgt Präsident Recep Tayyip Erdogan seit dem Putsch die Anhänger seines früheren Verbündeten Fethullah Gülen. In Deutschland spricht der gebürtige Westhofener Ercan Karakoyun als Vorsitzender der Stiftung Bildung und Dialog für die Bewegung. Ein Interview mit dem 36-Jährigen über die derzeit schwierige Lage.“

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EJO: War es Gülen? – Journalisten und Erdogans Narrativ

31.08.2016 | Europäisches Journalismus-Observatorium| Narrativ | Christoph Bultmann

Der Erfurter Professor Christoph Bultmann wirft einen Blick auf das Narrativ in den deutschen Leitmedien. Welche Positionen nehmen die westlichen Journalisten nach dem Putschversuch in der Türkei ein? Laut Bultmann gebe es ein erstaunliche Übernahme des erdoganschen Narrativs in den hiesigen Medien.

Europäisches Journalismus-Observatorium:

,,Wer in den Tagen nach dem 16. Juli in Blättern wie der Süddeutschen Zeitung, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Die Welt, Neue Zürcher Zeitung oder Financial Times nach Artikeln suchte, welche die Zuschreibung des Putschversuchs an Anhänger von Gülen als türkische Regierungspropaganda zurückgewiesen hätten, suchte vergeblich. Am 5. August 2016 konnte sich die Süddeutsche Zeitung immerhin dazu durchringen, ein Interview mit dem im Ruhestand lebenden türkischen Verfassungsrichter Yekta Güngör Özden zu publizieren, in dem der Jurist auf die Eingangsfrage „Herr Özden, wer steckt hinter dem gescheiterten Putsch vom 15. Juli?“ antwortete: „Unsere gleichgeschalteten Medien zeigen auf Fethullah Gülen, aber das heißt nicht, dass Gülen es war. Wir sagen in der Türkei: Das Auge glaubt dem, was es sieht, das Ohr dem, was es hört. Bis ich konkrete Beweise sehe, kann ich nur spekulieren, und spekulieren will ich nicht.““

Putschversuch, Karakoyun, Türkei, Hizmet, Gülen

Deutschlandfunk – „Erdogan hat einen Sündenbock gesucht und gefunden“

22.07.2016 | Deutschlandfunk | Putschversuch | Ercan Karakoyun

Der Vorsitzende der Stiftung Dialog und Bildung, Ercan Karakoyun, sprach im Interview mit Thielko Grieß im Deutschlandfunk. Hizmet sieht sich nach dem Putschversuch des Militärs in der Türkei einer Verleumdungskampagne des türkischen Staaten entgegen. Karakoyun schildert die Sicht der Menschen in Hizmet und erklärt die Methodik der türkischen Behörden nach dem Putschversuch. Dabei sieht er nicht nur die Gülen-Bewegung im Kreuzfaden des türkischen Präsidenten, sondern alle Kritiker und Oppositionelle.

Deutschlandfunk:

,,War die Gülen-Bewegung am Putschversuch in der Türkei beteiligt? Das behauptet Staatspräsident Erdogan. Für Ercan Karakoyun ein „absurder Vorwurf“: Der Leiter der Gülen-nahen Stiftung „Bildung und Dialog“ sagte im DLF, seine Bewegung lehne jegliche Form von Gewalt strikt ab. Erdogan wolle in der Türkei alle „Freidenkenden“ unter dem Vorwand der Putschbeteiligung mundtot machen.“

NDR-Gülen, Hizmet, Gülen-Bewegung

Die Gülen-Bewegung in Deutschland

22.05.2016 | NDR Info | Gülen-Bewegung

Das „Forum am Sonntag“ – ein NDR-Info Format über alle Themen des gesellschaftlichen Spektrums – berichtet über Fethullah Gülen und die Hizmet Bewegung in Deutschland. Ercan Karakoyun, Vorsitzender der Stiftung Dialog und Bildung, spricht in diesem Radiobeitrag über die Werte Hizmets, Islam und Bildung sowie das Engagement lokaler Vereine.
Der Autor Reiner Scholz lässt Akteure, Wissenschaftler und Kritiker zu Wort kommen – begibt sich dabei selbst in Einrichtungen und macht sich ein eigenes Bild über eine Bewegung, die seit Jahren im Fokus der Medien steht.
Die Gülen-Bewegung (Hizmet) bewegt Menschen und Gemüter – sie ist ein Teil Deutschlands.

FAZ_Rechtsstaat, Pressefreiheit

Pressefreiheit Türkei: ,,Wie Erdogan die freie Presse mundtot macht“

04.03.2016 | Frankfurter Allgemeine Zeitung | Pressefreiheit

Die Pressefreiheit findet ihr Ende – die auflagenstärkste türkische Oppositionszeitung “Zaman” wird einem staatlichen Zwangsverwalter untergestellt und gleichgeschaltet. Bevor sie mundtot gemacht und auf Regierungslinie gebracht wird, kann sie noch eine freie Ausgabe herausbringen: „Die Verfassung ist ausgesetzt“.

Rainer Hermann schreibt in der F.A.Z. zu den verfassungs- und meinungsfreiheitsfeindlichen Geschehnissen in der Türkei.

,,Drei Tage vor dem EU-Gipfeltreffen mit der Türkei hat der türkische Staat klargestellt, wie er es mit europäischen Werten hält: Wer anderer Meinung ist, wird mundtot gemacht, und um dies zu erreichen, hebelt das System Erdogan die Justiz aus. Mit der oppositionellen Qualitätszeitung Zaman verstummt nun eine weitere kritische Stimme. Zaman ist nicht die erste Oppositionszeitung, die mit der Einsetzung staatlicher Treuhänder ihre Unabhängigkeit verliert.“

nzz-regierungskritiker

Prozesse gegen Regierungskritiker

03.02.2016 | Neue Zürcher Zeitung | Regierungskritiker

Marco Kauffmann Bossart von der Neue Zürcher Zeitung umreißt die Prozesse gegen Regierungskritiker in der Türkei. Hierbei geht er insbesondere auf Fethullah Gülen und Hizmet ein.

,,Vertraut man der türkischen Staatsanwaltschaft, schmiedeten der muslimische Geistliche Fethullah Gülen sowie die zwei Journalisten Can Dündar und Erdem Gül von der regierungskritischen Zeitung «Cumhuriyet» finstere Pläne. In beiden Verfahren plädiert die Justiz auf lebenslange Haftstrafen unter erschwerten Bedingungen. Und beide Verfahren sind ein Indiz dafür, dass sich die Justiz von der islamistisch-konservativen Staatsführung einspannen lässt.”

religionen-im-gespräch

Dialog!? Wofür steht die Gülen-Bewegung?

26.11.2015 | Religionen im Gespräch | Rechtsstaat

Die evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers produziert das TV Projekt “Religionen im Gespräch”. In diesem Rahmenn werden aktuelle Themen des interreligiösen Dialogs behandelt. In dieser Ausgabe: die Gülen-Bewegung.

In der Sendung vom 26. November 2015 spricht der Gastgeber Wolfgang Reinbold mit dem Geschäftsführer des Forum Dialog Niedersachsen, Mahmut Altinzencir, dem Vorsitzenden der Stiftung Dialog und Bildung, Ercan Karakoyun und mit Friedmann Eißler von der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen über Hizmet (die Gülen-Bewegung) in Deutschland. Das Gespräch ist über den YouTube Channel der Landeskirche zu sehen.

Das ganze Gespräch in voller Länge:

https://www.youtube.com/watch?v=j1ypj9BADMQ

Wer ist Fethullah Gülen?

https://www.youtube.com/watch?v=aHenZpgUz54

Wie religiös ist die Gülen-Bewegung?

https://www.youtube.com/watch?v=TPjelpLfim4

Was hat es mit den “Lichthäusern” auf sich?

https://youtu.be/kglLVRbJJmM

Wie finanziert sich die Bewegung?

https://youtu.be/impFbMbEWGE