Nach dem Anschlag in Berlin: Stellungnahme der Stiftung Dialog und Bildung
Berlin, 26. Juli 2026
Die Stiftung Dialog und Bildung ist erschüttert über den Anschlag auf den Christopher Street Day in Berlin. Wir trauern um den Menschen, der bei dieser Tat sein Leben verloren hat. Den Angehörigen gilt unser tiefes Mitgefühl, den Verletzten wünschen wir vollständige Genesung.
Wer tötet, missachtet das, was in den Augen Gottes das Wertvollste ist: das Leben. Keine Religion, kein Glaube und keine Überzeugung rechtfertigt eine solche Tat – wer sie dennoch im Namen einer Religion begeht, hat deren Kern verraten. Extremistische Ideologien waren immer schon das Werkzeug derjenigen, die Menschen für ihre eigenen Zwecke instrumentalisieren und Gesellschaften spalten wollen.
Wer auch nur einen einzigen Menschen tötet, tötet die gesamte Menschheit. Ein Terrorist kann kein Muslim sein – und ein Muslim kann kein Terrorist sein. Diese Haltung ist und bleibt Grundlage unseres Engagements.
Wir vertrauen darauf, dass die Sicherheitsbehörden die Tat lückenlos aufklären und die Verantwortlichen mit allen Mitteln des Rechtsstaats zur Rechenschaft gezogen werden. Gerade jetzt gilt: Der Hass der Täter darf nicht bestimmen, wie wir miteinander leben. Wir stehen an der Seite aller, die sich für Dialog, Respekt und ein friedliches Miteinander einsetzen.