Ist der Islam mit der Demokratie und Moderne vereinbar?

Wie sieht er die Rollen von Mann und Frau?

Wie steht er zur Trennung von Staat und Religion?

In seinem neuen Buch „Was ich denke, was ich glaube“ bezieht Fethullah Gülen Stellung zu den gesellschaftlichen und religiösen Kernfragen, die immer wieder in der öffentlichen Debatte auftauchen.

Drei aktuelle Interviews sowie weitere Schlüsseltexte aus den letzten zehn Jahren machen deutlich, welche Positionen Gülen vertritt und warum das, was er denkt und glaubt, für viele Menschen wegweisend ist.

Denn gerade vor dem Hintergrund immer wieder vorgebrachter Vorwürfe und Vorbehalte ist eine fundierte und differenzierte Betrachtung der Äußerungen Fethullah Gülens unabdingbar. Im medialen Diskurs werden diese oft verkürzt oder einseitig dargestellt und als Anhaltspunkt bzw. Beweis für den „wahren“ Charakter der Hizmet-Bewegung angeführt. Zugegeben: die Sprache Gülens ist nicht immer leicht verständlich. Doch wenn man sich auf Gülens Ideen einlässt und sie nicht nur auf der Suche nach der nächsten skandalträchtigen Schlagzeile durchpflügt, entdeckt man nicht nur kontinuierliche Weiterentwicklungen seiner Positionen, sondern auch höchst differenzierte und historisch einfühlsame Analysen unserer Zeit und ihrer Herausforderungen.

Dieses Buch dient dem Zweck, eine solche facettenreiche Auseinandersetzung zu ermöglichen. Denn viele Vorbehalte gegenüber Gülen und den vielen Menschen weltweit, die sich von ihm inspiriert fühlen, lösen sich dann auf, wenn man sich eingehender mit den betreffenden Positionen beschäftigt. Die folgenden Texte geben hierzu die Gelegenheit und widerlegen gängige Vorurteile gegenüber Gülen mit überraschender Klarheit.